NEWS! YN622-NACHLESE; BURGER SHOOT; BROWSER-STRANDGUT

Frisch und erholt und fett komme ich aus den viel zu kurzen Weihnachtsferien zurück zu Euch mit ein paar hoffentlich interessanten neuen Blitz- und Photoshop-Geschichten.

Ja, der YN-622 ist schon etwas Besonderes, vielleicht das Highlight in diesem Jahr, wer weiß? Auf jeden Fall werden diese Module die Blitzszene gehörig aufmischen, und unten habe ich daher ein paar meiner Erfahrungen damit zusammengestellt. Und dann wieder einmal eine Vorstellung von ein paar Food-Fotos im Restaurant und ein paar interessante Links. Viel Spaß!

YONGNUO YN-622
TEIL II., LESSONS LEARNED

Jetzt hatte ich die Gerätchen schon mehrfach im Einsatz und kann daher genauer berichten, ob und wo der Schuh drückt. Manchmal haben die Module bei mir nicht gezündet, aber ich konnte das mittlerweile einengen (wenn es nicht wie erhofft behoben sein sollte, dann bekommt Ihr hier demnächst eine neue Meldung).

Der Grund war wohl, dass ich häufig mit FEL arbeite. FEL / Flash Exposure Lock liegt bei Canon auf der Sterntaste, und bedeutet sowohl eine Spot-Blitzbelichtungsmessung als auch eine Messwertspeicherung – dafür werden Vorblitz und Hauptblitz von einander getrennt (die Sterntaste löst nur den Messvorblitz aus). Ich kombiniere das mit einer Blitzbelichtungskompensation von rund +2/3 EV, messe dann bei Porträts aufs Gesicht und erhalte damit eine sehr präzise Belichtungsmessung.

Soweit so gut, das funktioniert auch super. ABER: Der zarte Messvorblitz kommt hierbei nur dann, wenn auch der Aufsteckblitz für den starken Hauptblitz schon bereit ist. Wenn er aber noch lädt, dann könnte der Aufsteckblitz zwar den Vorblitz sicher schon abgeben, das macht er aber nicht. Und wenn der Blitz wie bei mir in einer Softbox sitzt, dann muss er schon etwas Power haben und entsprechend länger nachladen. Und dann drücke ich verzweifelt die Sterntaste und nichts passiert … da kann das Funkmodul aber wirklich nichts dafür! 🙂 Weitere „lessons learned“:

  • Sleep beim Blitz ist kein Problem. Man kann ihn mit einen Tippen auf die Auslösetaste an der Kamera auch über den YN-622 wieder aufwecken (oder auch das Einschlafen am Blitz per Special Function Fnxx abschalten)
  • Handbuchlesen hilft! Es gibt eigentlich nur zwei Besonderheiten, die sollte man aber kennen: 1) die Umschaltung zwischen Blitzsteuerung über die Kamera und Mixed Signal Mode, 2) Reset. Dafür muss man dann die Tasten kennen oder das Heftchen dabei haben.
  • Das AF-Assist-Laserlicht ist schon cool, allerdings stimmt der Winkel nicht perfekt. Anscheinend gibt es Tuning-Anleitungen im Internet, die darauf abzielen, den Laser etwas zur optischen Achse der Kamera zu kippen. Ich berichte demnächst …
  • Prima funktioniert hat der Sandwich auf der Kamera aus YN-622 und YN-602.

Aber wieso habe ich das überhaupt so exotisch zusammengesteckt? Weil ich für das Hauptlicht gerne die volle TTL-Funktionalität nutze, aber eventuelle Effektlichter (Kicker, Rimlight …) lieber manuell einstelle. So wird das Blitzhobby übrigens auch billiger, da Ihr nur fürs Hauptlicht einen TTL-Blitz braucht und für alles andere die bekannten preiswerten Chinablitze zusammen mit den auch etwas preiswerteren manuellen China-Funktriggern YN-602 verwenden könnt. Und genauso könnte man auch auf den YN-622 noch einen (TTL)-Blitz aufstecken.

Und hier noch ein Ergebnis (hier allerdings nur mit Sobo, ohne zweiten Blitz) – die Belichtung ist dank FEL auf den Punkt. Ich stelle allerdings auch je nach Model und Hautfarbe rund im Bereich von +/– 0,66 EV die Flash Exposure Compensation FEC ein. Wenn ich mich recht erinnere, stand FEC hier auf +0,33 EV (Bild pre/post PS):

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BURGER SHOOT
IM AMERICAN DINER

Burger Shoot mit Alex (>Homepage) im >American Diner in Durlach bei Karlsruhe (sehr gute Burger dort!). Als unsere Burger kamen, haben wir höflich gefragt, ob wir das Essen auch fotografieren dürften. Dass wir dann aber drei Blitze auspacken, hmmm, das hatte sich das Diner-Team vielleicht nicht so vorgestellt, aber wir durften dann doch weitermachen. 🙂

Drei Blitze im manuellen Modus (430 EX II, 580 EX II, YN-568), hier auf YN-602, das Setup ist ein Kreuzlicht um den Burger, mal li hinten+ re vorne, mal umgekehrt. Hinten steht noch ein Blitz und schießt gegen die Fensterscheibe für einen hellen Hintergrund. Lichtformer: Kopierpapier und so weiße Gaze (Alex‘ Waschlappen oder Brillenputztuch glaube ich 🙂 ).

In der Galerie seht Ihr die Genese. Erstmal nur mit Raumlicht, dann die Setups, die Lichtdiagramme, die Zwischenergebnisse ohne das Hintergrundlicht (zu dunkel), und dann endlich das finale Ergebnis, vor / nach Photoshop.

Photoshopping? Nicht viel, aber bei den Bildern waren mir Teile des Hintergrundes zu dunkel, also habe ich einen blauen Himmel darübergelegt (und dann ausmaskiert, Füllmethode Negativ Multiplizieren):

Burger

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BROWSER-STRANDGUT

+++ Hurley +++ Licht +++ EOS-M +++ Niekerk +++ Photoshop Beine machen +++ Farbmanagement +++ ultra-preiswert blitzen +++ Dauerlicht und Blitzlicht mischen +++

  • Was treibt der bekannte New Yorker Headshot-Fotograf Peter Hurley denn so? Er plaudert aus dem Nähkästchen. Er macht auch für einige Produkte in bisschen Werbung, was was solls, der Beitrag ist trotzdem interessant finde ich – sogar die Werbung …
    https://www.youtube.com/watch?v=MIMCFVlbEz8

~gallo~, 2013-01-02

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