LICHT

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Heute geht es auf fotopraxis.net einfach einmal nur ums Licht.

Viel Spaß! 🙂

WORKSHOP: LICHT

Ihr kennt vielleicht den Kalenderspruch „Der Amateur sorgt sich um die Ausrüstung, der Profi ums Geld, der Meister ums Licht!“ Klingt gut, wird auch oft vorgebracht, aber steckt auch was dahinter? Urteilt selbst. Ich habe Euch dafür eine Galerie zusammengestellt aus 25 Bildpärchen, wobei das erste Bild immer unter eher bescheidenem Licht aufgenommen ist, und das zweite Bild dann unter Licht, das fürs jeweilige Motiv besser geeignet ist. Immer ist bei den Bildpärchen das Motiv identisch, oft (meistens) auch Kamera und Objektiv.

In der Vorlesung Technische Fotografie an der HS Aschaffenburg gehen wir genau diese Bildergalerie durch und überlegen dann gemeinsam, wie das Licht beim ersten Bild ausgesehen hat, wie beim zweiten, und wieso das zweite Bild besser wirkt (und auch: ob es wirklich besser wirkt, das ist nicht immer unstrittig).

Der Nutzen der Galerie ist denke ich, dass man hier so klar wie selten sehen kann, dass nicht die Kamera das Bild macht, sondern das Licht und der Fotograf, der das Licht setzt oder auswählt. Die Geschichte ist also keinesfalls so gedacht, dass man sich hier irgendwie rasch drei, vier Setups abschaut, und deshalb sind die Bilder auch nicht kommentiert. Wenn Euch aber ein Licht-Setup besonders interessiert, fragt einfach danach, unten in den Comments.

Relevant ist die Richtung des Lichts, die Farbe (das Spektrum), die Größe der Lichtquelle und die Diffusität (die „Weichheit“). Manchmal ist beim ersten Bild nur ein Licht im Einsatz, beim zweiten mehrere.

DIE GALERIE

In der Galerie findet Ihr die besagten Bildbeispiele. Ihr könnt diese Bilder auch größer machen und bei den meisten Fotos auch die EXIF-Daten anschauen: Wenn Ihr die Galerieansicht mit den Cursortasten ein wenig runterscrollt, tauchen diese Optionen unten rechts auf.

LITERATUR ZUM THEMA LICHT

  1. Michael Baxandall: Löcher im Licht: Der Schatten und die Aufklärung. Verlag Fink, Wilhelm, 1998. (antiquarisch)
  2. Paul Fuqua u.a.: Licht – Magie und Wissenschaft. Verlag DPI Fotografie, 2009. (antiquarisch)
  3. Ersatzweise: Paul Fuqua u.a.: Light – Science and Magic, Focal Press, 2015. (auf englisch)
  4. Oliver Rausch: Gestalten mit Licht und Schatten. Dpunkt-Verlag, Heidelberg, 2014.
  5. Dennis Savini: Professionelle Studiofotografie, Masterclass-Workshop. Verlag Photographie, 2011.
  6. David Ziser: Captures by the Light. New Riders, 2010. (engl.)

BROWSER-STRANDGUT

+++ Aufstecker mit Power +++ Lustig +++ NvN und der Beauty Dish +++ Ziser und Tageslicht +++ Pricken und Design +++ PHLearn +++ Zelbel +++

  • PHLearn: How to Create and Place a Logo in Perspective:
  • Michael Zelbel: Schöne sexy Urlaubsbilder mit dem Smartphone:

Tilo ~gallo~ Gockel, 24.04.2015

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11 Kommentare

  1. David

    Hallo, das „Lichtsetup“ bzw. wohl eher die Kameraeinstellungen (vor allem ISO) des zweiten Nathans-Fotos würde mich interessieren. Tolles Foto! Motive dieser Art hatte ich auch schon, Ergebnisse dieser Art weniger 😉

  2. Aaaalso, das ist ein Foto aus der Hand, EOS 5d3 mit EF 24-70, aufgenommen als Panorama, sechs Einzelbilder, gestitcht mit Microsoft ICE. Die Daten zum Foto: 5d3, 24-70 auf 24 mm und auf f/3.5, M-Modus, 1/60 sec, ISO 500, JPEGs.
    Bearbeitung: sehr wenig, das Licht war da einfach toll. — Ich habe das Pano noch ein wenig in die Breite gezogen, und zwei, drei Stitchingfehler repariert und auf geringer Deckkraft in Photoshop eine Color-LUT Teal & Orange hinzugefügt.

    LG Tilo

  3. Tobias

    Hallo, ich würde gerne mehr über das Setup vom sechsten Bild (American Honey) wissen. Sowas würde ich gerne nachmachen. Haben Sie mit Blitz gearbeitet oder ist das alles Sonnenlicht?

  4. Schöne Bildvergleiche! Ich denke pauschal kann man auf jeden Fall mal sagen, dass ein Bild besser wirkt wenn das Licht das Motiv plastischer darstellt. Deshalb ist ja auch Licht von der Seite in der Regel schöner. Persönlich versuche ich zumindest darauf im Moment besonders zu achten.

  5. Sehr schicker Vergleich was denn möglich ist wenn man sich vor dem Auslösen ein paar Gedanken macht 😉 Allerdings macht in vielen Fällen bei deinen Beispielen nicht nur das Licht den entscheidenden Unterschied sondern auch die Perspektive und der Schnitt.

  6. hmhm, joah, also wenn ich da so durchblätter oben, würde ich das jetzt nicht so oft sagen, aber klar: ich hab mir bei dem zweiten Bild schon immer mehr Mühe gegeben 🙂
    Das erste ist meistens im Vollautomatikmodus entstanden, oft mit dem Blitz auf der Kamera oder unter Raumlicht.

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