WORKSHOP: GIRL ON A BENCH

ZuUnd so das Ergebnis

Hallo, schön, dass Ihr hier vorbeischaut! Heute gibt es mal wieder ein kurzes Shooting-Tagebuch, ein kleines >Bokehrama à la Brenizer und eine Betrachtung zur Perspektive bei Äpfeln und Orangen. Viel Spaß!

WORKSHOP: GIRL ON A BENCH

DIE LOCATION UND DAS SHOOTING

Als wir vor einigen Tagen im Palmengarten in Frankfurt waren, war dort eine schicke >Lichtinstallation zu bewundern. Sowas kann man natürlich prima als Hintergrund verwenden, und wie im Beispiel für ein wenig mehr Unschärfe (Blur, Bokeh Bubbles …) und eine andere Perspektive einfach ein Pano aufnehmen.

In der Galerie seht Ihr den Ablauf, und im Text danach erzähle ich noch was zu den Details.

DIE GALERIE

In der Galerie seht Ihr sozusagen das Daumenkino zum Shooting. Bei den Bildern und Screenshots steht auch ein kurzer Text, und im Anschluss kommt noch die längere Version mit mehr Details.

DIE DETAILS UND DIE TRICKS

 

Panoprogramm: Ich erstelle Panos mittlerweile nur noch mit dem kostenfreien Programm >Microsoft ICE, weil es viel schneller ist, als alle anderen Pano-Programme. VIEL schneller! Im Vergleich zu Photoshops Bordmitteln (CC 2014, neuste Version) reden wir immer noch von rund Faktor 8–10.

Wer einen Mac benutzt, der kann entweder kurz mal Windows booten für ICE, oder er behilft sich eben doch mit Photoshops Photomerge, mit PTGui oder HUGIN.

JPEG-Format: Ich nehme die Panos immer als JPEGs auf, weil mir sonst irgendwann die Datenflut überhand nimmt. Es spricht aber ansonsten nichts dagegen, das auch mit Raws zu machen. Photoshop kann natürlich sowieso Raws lesen, und so kann man dann Photomerge verwenden. Aber auch ICE kann man für Raws erweitern. >HIER findet Ihr die Details dazu.

Mehrfachnutzung des Panos: Wenn man sich schon die Mühe macht …? Dann kann man da auch unterschiedliche Mädels einbauen. Logisch! 🙂

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Paar Bea-Tricks: An „Tricks“ sei genannt: Entzerrung des Panos, damit die Linien am Haus und an der Bank einigermaßen parallel bzw. rechtwinklig werden; Einstempeln einiger Bokeh-Lichter (Modus: Hellere Farbe), damit da noch ein bisschen Leben reinkommt, Verwendung von Photoshops „Tiefen und Lichter“, um noch ein paar Details aus dem Hintergrund rauszukitzeln.

Perspektive: Häufig findet man die Bokehrama-Technik angewendet, um mehr Hintergrundunschärfe zu zaubern, aber ich mach das mittlerweile auch einfach, um eine andere Perspektive zu bekommen. Um nah rangehen zu können!

Ohne die Technik wäre mit mehr Abstand die Perspektive eine andere, und das Mädel wäre im Vergleich zum Haus …kleiner (bzw. das Haus größer, wenn das Mädel gleichgroß bleibt)! Sieht man auch >hier schön an den Vergleichen. In anderen Worten: Es würde bei gleichgroßem Mädchen nicht so viel Hintergrund aufs Bild passen, und man hätte eine völlig andere Bildwirkung.

Hier einmal als Beispiel dazu mein Mittagessen, mit dem Handy aufgenommen. Technik zum Anfassen sozusagen! 🙂

Links: kleiner Abstand, rechts: großer Abstand.

 

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Dito, aber nun ist das rechte Bild so zugeschnitten, dass der vordere Apfel gleich groß ist (diesen „Zuschnitt“ erledigt man normalerweise mittels Wechsel auf eine längere Telelinse).

Der Effekt: Der Hintergrund erscheint größer und die Orange passt leider nicht mehr ins Bild!

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BROWSER-STRANDGUT

Heute: Schwerpunkt Freisteller und Photoshops Pfadwerkzeug!!

Ja, gibt so ein paar Geschichten in der Bildbearbeitung, die sind kniffliger als andere. Sei es die Frequenztrennung oder Dodge & Burn, Verflüssigen oder eben der Umgang mit dem Pfadwerkzeug. Aber meistens braucht es eigentlich nur die richtigen Quellen, dann hat man es dann doch mit ein bisschen Üben flott drauf!

  • Der rasche und unterhaltsame Einstieg gelingt über Calvins Motorradtechnik:

Tilo ~gallo~ Gockel, 21.01.2015

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