News! Neil van Niekerk

Hallo zusammen, nun bin ich retour aus New York, geschlaucht und gestählt, und habe einiges vom Workshop mit Neil van Niekerk zu berichten! Erst einmal die Lessons Learned, dann ein paar Aufnahmen, so querbeet vom Shooting mit Neil, dann – dieses Mal am Ende der News, weil Neil vorgeht – ein paar coole Surftipps.

Shooting mit Neil van Niekerk

Lessons learned

  • Linsen mit Bildstabi transportiert man besser mit IS=Off, das ist wie bei Waschmaschinen … sonst schlägt das schwingende Teil unter Umständen an.
  • Neil macht immer alles in Drittelstufen, in „Clicks“, so wie Kamera und Blitz funktionieren. Also nicht in vollen EVs oder Blenden, sondern immer in 1/3 davon. Macht Sinn 🙂
  • Neils Equipment beim Shooting: Firefly Softbox + 580 EX II  + externer Akkupack + Monopod (!, in NYC ist das professionelle Fotografieren , das Fotografieren mit Stativ oder Lichtständer, genehmigungspflichtig). Das haben wir ferngetriggert mit meinem 580 EX II auf der Kamera, auf Master. Funktioniert prima, so lange sich die beiden Blitze sehen und funktioniert natürlich auch mit  HSS.
  • High ISO ist nichts schlechtes! lieber die ISO hochdrehen, als verwackelte Bilder riskieren. Neil stellt bei einer 85-mm-Linse eher auf 1/200 Sekunde als auf 1/100 Sekunde.
  • Neil shootet immer in Raw und hat meistens die WB auf Shadow für einen wärmeren Look. Weiterhin verwendet er hinsichtlich des Lichtwinkels eher Loop Light  also Rembrandt Light (Loop Light ist so ca. 30 Grad, statt Rembrandt, 45 Grad …).
  • Neil empfiehlt: Short Light ist interessanter als Broad Light.
  • Neil hat Erfahrung mit den neuen Geräten und berichtet: der Canon Blitz 600 EX ist prima, dito auch die 5D Mk III – rund zwei Blenden besser hinsichtlich Rauschen, wesentlich besser, was das fokussieren angeht (der Pferdefuß der 5D Mk II).

Aus der ersten Serie: im Restaurant, reiner On-Camera-Bounce-Flash. Mit dem Black Foamie Thing von Neil!

Außen, mit zwei 580 EX II, die miteinander kommunizieren, einer auf meiner Kam, einer in der Softbox.

Making-of. Nein, Neil benutzt hier keinen Belichtungsmesser, sondern das iPhone und versucht für instagramm (oder wie das heißt) ein schönes Foto von Anelisa zu schießen. 🙂

Und noch ein Making-of: Model Anelisa ist zwar auch ohne Photoshop schön, wird aber mit Photoshop noch schöner.

Browser-Strandgut

Und jetzt aber, wie versprochen, noch ein paar Surftipps:

  • Dennis Tölle und Florian Wagenknecht haben ein Buch geschrieben zum Thema Juristerei und Fotografie, Titel: „Recht am Bild“. Ich kenne die Seite der beiden schon länger und nun auch das Buch und kann uneingeschränkt sagen: Topp, das hat alles Hand und Fuß, das braucht jeder Fotograf: Markenschutz, Panofreiheit, Recht am eigenen Bild, Model Release usw usf., alles drin, super erklärt und mit Gesetztestexten belegt!:


  • Interessant: Man nehme: einen geblitzten Diaprojektor (mit schicken Dias), einen halbtransparenten Spiegel und eine hochreflektive Projektionsfläche. Fertig ist das Virtual Background System! Könnte man auch mal selbst nachbauen 🙂 Übrigens, nach längerem Nachgrübeln die Erkenntnis: Das Muster wird tatsächlich auf Hintergrund *und* Model geworfen. Der Grund, wieso es nicht auf dem Model zu sehen ist: der Hintergrund ist derart hochreflektiv, dass die Lichtleistung so klein sein kann, dass das Muster einfach (noch) nicht auf dem Model zu sehen ist! Der Hintergrund ist hierfür mit Glasperlen beschichtet, die bekanntermaßen ideale „Retroreflektoren“ sind (= Katzenauge, = Autobahnschilder usw. usf.).  Wers nachbauen möchte: eine Bezugsquelle für Glaskügelchen ist die Fa. Kremer Pigmente (ja, ich kenn den Kram, ich hab mal vor einigen Jahren was ähnliches gebaut, das ließ sich allerdings nicht so gut vermarkten :-).
    http://www.virtualbackgrounds.net/wpvirtual/
    http://kremer-pigmente.de/en
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