MÄH IHR SCHAFE

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„Mäh, ihr Schafe, mäh, ihr Schafe, bleibet treu eurer Rasse eurem Glauben auch im Schlafe, auch im Schlafe. Mäh, ihr Schafe!“ Na, wer kennt es noch? Das ist aus „Ein Schweinchen namens Babe“! 🙂 Auch hier geht es heute um die hübschen Modelle der anderen Art – um Schafe. Viel Spaß! 🙂

PORTRÄTS VON SCHAFEN

Der Sohn meines Steuerberaters ist Schäfer und wollte einmal Bilder von seiner Herde haben. Ich fand die Idee sofort charmant und auch das Wetter war gut, also ab auf die Weide.

DAS LICHT

Wir haben Wettervorhersage und Sonnenuntergang genau im Auge behalten, um dann bei tiefstehender Sonne im Gegenlicht zu fotografieren. Zum Einsatz kam auch noch ein großer Walimex-Faltreflektor, aber so die Hälfte der Fotos sind einfach ohne entstanden. Die Umgebung steuert häufig bereits ausreichend Aufhellung bei. Hier seht Ihr das Making-of aus der Sicht der Sonne. Fotografiert habe ich aus der Richtung des Reflektors.

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DIE AUSRÜSTUNG

Ich wollte ein bisschen mit Schärfeverläufen spielen, aber natürlich auch viel scharfe Ausbeute haben. Mit einem divenhaften 1.2er oder 1.4er funktioniert das nicht, aber mit den zwei klassischen Canon-Zooms, dem 70-200 f/2.8 und dem 24-70 f/2.8 gelingt es wunderbar. Ein Zoom ist sowieso besser geeignet, wenn die Schafherde auf einen zurennt. Diese Tiere scheinen irgendwie dauernd in Bewegung zu sein …

Am Anfang habe ich die Kamera manuell eingestellt, aber das Umgebungslicht war zu wechselhaft, also bin ich auf Zeitautomatik übergegangen (Blendenvorwahl, Av).

Beispiel-Parametersatz: EOS 5D Mark III mit EF 24-70 f/2.8 auf Blende 3,5, 1/400 Sekunde, ISO 100, Raw.

DIE BEARBEITUNG

Alle Fotos sind im Raw-Format entstanden, weil ich mir die Möglichkeiten zum Weißabgleich, Schatten liften usw. offen lassen wollte – nicht unwichtig bei Aufnahmen im Gegenlicht.

Die Schritte in Adobe Camera Raw waren: Kontrastanhebung, Tiefenanhebung, vorsichtige Anhebung der Klarheit.

Die Schritte in Photoshop waren: Zuerst Ebenenkopie, dann Nik Color Efex, Filter: Indian Summer. Dann sollte man noch die Deckkraft anpassen, damit der Effekt nur dezent zu sehen ist.

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LESSONS LEARNED

Das Gegenlicht oder Gegenseitenlicht hat sich bewährt. Nur mit diesem Licht bekommt man schöne, helle Rücken und leuchtende Kanten. Im Mitlicht sähe das alles eher platt aus. Es war aber schon schwierig, die Schafe immer mit dem Hintern zur Sonne auszurichten.

Schafe sind neugierig und begeisterungsfähig, haben aber eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Nur mit Futter bekommt man sie auch länger ins Bild. Ohne Futter sieht man nur die Rückseiten. 🙂

GALERIE

In der Galerie seht Ihr als Ergebnisse ein paar Close-ups und auch Bilder von der ganzen Herde.

BROWSER-STRANDGUT

Heute einmal ein paar Filme zum Thema Tierporträts!

Viel Spaß! 🙂

Tierfotografie mit Ruth Marcus:

Tipps für die Tierfotografie, auch mit Ruth Marcus:

Pet Photography with Carli Davidson:

Funny Dogs ruining Photos:

Tilo Gallo Gockel, 19.05.2018

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