WORKSHOP: GUERILLA SHOOT

Hallo zusammen, schön, dass Ihr hier vorbeischaut! Heute gibt es mal wieder ein Making-of zu einem Shooting, und zwar in einem Park in Frankfurt. Das kostet normalerweise 50 Euro Gebühr beim Grünflächenamt, aber wenn man die Ausrüstung einfach reinschmuggelt, dann kann das auch ohne Bezahlung der Gebühr gelingen. Daher der Shooting-Name: Guerilla Shoot! 🙂

Danach wie immer spannendes Browser-Strandgut, viel Vergnügen!

GUERILLA SHOOT

DAS SETUP

Man könnte auch sagen, „Bequemes Shooten – und trotzdem Blitzpower“, aber das klingt zu langweilig. Gemeint ist ein kleines Setup, dass ich uns für den Palmengarten Frankfurt zusammengestellt habe.

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Der Trick: Das Licht ist sehr leicht und unaufällig zu verstauen und zu tragen. Dennoch hat das Licht richtig Power, weil ich einfach zwei (maximal drei) Blitze parallel einsetze. Warum? Das ist schnell erklärt:

  • mehr Power
  • kürzere Nachladezeiten
  • mehr Zeit, bis die Thermosicherung anspringt
  • mehr Zeit, bis man die Akkus wechseln muss

Das abgebildete Setup passt prima in den Rucksack, und dann nimmt man nur noch das Minilichtstativ in die Hand, oder schnürt das auch noch an den Rucksack, fertig!

Die Zutaten: Man nehme ein Manfrotto MA1051BAC-Ministativ mit Manfrotto-Schirmneiger. Das ist echt klein, taugt aber auch prima als „Boomstick“, wenn man Hilfe hat. Darauf setze man den selbstgebauten >Dreier-Blitzhalter, und darauf dann die YN-560-Blitze aus der Kameratasche, samt RF-602/603-Funkempfänger und Coldshoe. Jetzt kommt noch aus dem Rucksack ein Walimex „collapsible“ >Mini-Durchlichtschirm dazu und fertig ist das Licht. Das geht prima, und dieses Licht hat auch richtig Power.

 

EINWÄNDE?

Her damit! 🙂

  1. Das Licht ist zu schwach! Nein, das ist nicht zu schwach, da muss man nur das Model in den Schatten holen und evtl etwas näher ran.
  2. Supersync / HSS funktioniert damit nicht! Das stimmt zwar, das ist aber nicht schlimm. Ich stelle auf ISO 50 und schraube notfalls noch einen zarten Graufilter mit -3 EV auf. Der stört nicht und das Problem ist gelöst. Notfalls kann man auch an einer langen Linse einfach mal abblenden von f/2.8 auf f/4.0 oder so, – der Hintergrund wird immer noch schön weich werden.
  3. Das Stativ ist wacklig und eigentlich zu klein für den Aufbau. Das stimmt. Am besten gehts, wenn das ein Freund als Boomstick hält oder – wenn man allein unterwegs ist – wenn man es beschwert. Zur Not, bei Wind, kann man den Schirm auch etwas einschieben oder weglassen.
  4. Zusätzliche Lichter als Rim wären wünschenswert. … Jupp, kann man ja machen, wenns dann so später Nachmittag wird – dann nimmt man einen Blitz von vorne, einen von hinten , aber uns hat auch das Tageslicht als Rim gut ausgereicht.

 

DETAILS ZUM SHOOTING

Ihr habt es vielleicht schon geahnt: ja, fast alle Bilder sind Bokehramen a la Brenizer. Ich verwende mittlerweile sehr gerne ein kleines >Schnurstativ dafür und habe damit dann viel weniger Frakturen.

Zur Bildverarbeitung: Die Bokehramen habe ich mit Microsoft ICE gestiched, und dann die restliche Bearbeitung in Photoshop vorgenommen. Und weil mir Grün nicht gefällt, habe ich ganz einfach andere Farben gewählt! 🙂

Hier die EXIF-Einstellung zur Aufnahme an den Gleisen: 5DMk III mit 70-200 f/2.8 IS II auf 200 mm und auf f/3.5. ISO 50. JPEG-Format, Panorama aus rund 50 Bildern.

 

DIE GALERIE VOM SHOOTING

BROWSER-STRANDGUT

+++ Workshop Mario Dirks +++ Cactus-Trigger +++ Gavin Hoey +++ NvN +++ Freerunners +++

 

  • Neil van Niekerk im Interview. lehrreich:

 

Tilo ~Gallo~ Gockel, 22.05.2014

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