WORKSHOP: FLARES & LEAKS SELBSTGEMACHT

Hallo zusammen und schön, dass Ihr hier seid! Heute gibt es einen Workshop, wie man selbst schöne Flares und Leaks aufnimmt und was man damit machen kann. Danach interessantes Browser-Strandgut. Gute Unterhaltung!

FLARES & LEAKS SELBSTGEMACHT

Krolop & Gerst haben es vorgemacht und selbst im Studio eine Sammlung an Flares und Leaks eingeshootet und dann die schicke Sammlung den anderen Fotografen >frei zur Verfügung gestellt. Wer also einfach mal ein paar alte Bilder pimpen will, der ist hier bereits gut bedient. Wer die Idee aber so gut findet, dass er selbst einmal eigene Flares und Leaks schießen und sammeln will, der sieht hier unten, wie das gelingt.

Und ich behaupte auch noch, dass es schneller geht, das selbst zu schießen, als das Gig Daten von K&G runterzuladen. 🙂 Aber es macht eh einfach Spaß und ist interessant, und man nutzt doch sicher immer lieber die eigenen Flares, als so eine vorgefertigte Sammlung.

DAS SHOOTING

Viel braucht es nicht. Eigentlich nur einen Blitz und eine Zoomlinse. Um die Flares isoliert vor schwarzem Hintergrund einzufangen, ist es hilfreich, abends im Freien zu fotografieren. Ich habe mir dazu einfach auf dem Balkon einen Blitz ans Geländer geschraubt und dann gegen den schwarzen Abendhimmel geshootet. Da wundern sich zwar die Nachbarn, aber was solls. 🙂

Schaut, dass Ihr das Blitzlicht in einer Ecke im Bild habt, spielt mit Fokus und Zoom, probiert noch einen billigen UV-Filter aus usw., dann gelingt das auf jeden Fall.

Die Leaks sind noch einfacher entstanden und zwar im Wohnzimmer, vor einer Halogenlampe, per Freelensing. Meine komplette Sammlung gibt es in Fullrez >Hier zum Download.

Ihr könnt die Sammlung gerne für eigene Bilder nutzen, auch für kommerzielle Jobs und braucht auch nicht zu referenzieren wo das her ist, aber mehr Spaß macht es, eigene Flares zu schießen! 🙂 In der Galerie seht Ihr Making-of, Ergebnisse (Auszug) und ein paar damit behandelte Bilder.

DIE GALERIE

LESSONS LEARNED

  • Verschiedene Füllmethoden funktionieren, aber Negativ Multiplizieren funktioniert am besten.Was ich sonst noch mache, um die Flares einzubauen: Ich nehme zuerst das Flares-Bild und passe mir das in der Farbe und im Kontrast an, dann lege ich es über das Porträt, ziehe, verschiebe, drehe, und stückle eventuell auch an und maskiere die Gesichter aus, damit man noch was erkennt.
  • Bei Flares solltet Ihr darauf achten, dass auch eine starke Lichtquelle im Bild ist von der die Flares glaubhaft ausgehen könnten. Ausgehend von der Lichtquelle sollten die Flares dann durch das Zentrum des Bildes gehen – so passiert das zumindest in der Wirklichkeit. Bei Leaks ist das nicht relevant, die können von irgendwo her kommen und irgendwo enden.
  • Dunkle Porträtbilder taugen besser für den Effekt. Auch oft nützlich ist ein Anpassen der Helligkeit von Effektebene und Porträt mit jeweils einer Gradationskurve (Einstellungsebene, samt Schnittmaske). Am Schluss noch die Deckkraft anpassen, fertig!

BROWSER-STRANDGUT

+++ NvN +++ So good so bad +++ Kids und ihre Lieblinge +++ Photoshop-Tricks +++ Carry +++

  • So weit so gut, oder “so bad so good“: Hier gibts auf jeden Fall immer etwas Interessantes und Unterhaltsames zu sehen:
    http://sobadsogood.com
  • PhLearn, wie man Hauttextur per Photoshop einbaut:

  • Phlearn: Juicy Kicks, behind the Scene:

  • Phlearn: Wie man ein Grafiktablett benutzt:

  • Stephen King’s Carry … behind the scenes:

~gallo~, 19.02.2014

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10 Kommentare

  1. Hallo Tilo,
    in der Flares Galerie verwendest du ein Bild, das du auch in deinem Buch auf Seite 103 verwendest. Hast du jetzt im Buch gemogelt weil dort nichts von einem künstlichen Einfügen der Flares zu lesen ist oder hast du in deinem Blog geschummelt und die Flares im Bild stammen nicht aus der Nachbereitung?
    Du hast einen tollen Blog bei dem ich mich schon immer wieder auf das nächste Projekt von dir freue.
    Grüße
    Christian

  2. Hi Christian, was denkst Du von mir , ich mogle doch nicht! 🙂 Das Bild im Buch hat bereits natürliche Flares, denen hab ich hier aber nochmal die Flares aus der Sammlung überlagert — für mehr Effekt…

  3. Eigentlich ärgern mich Lens Flars immer und ich versuche die lästigen Flecken und die gespenstigen Geisterbilder so gut wie möglich zu vermeiden: http://www.diewebmaster.it/lens-flares-und-drops-vermeiden/ was bei 360° Fotos und Sonnenschein leider eigentlich selten möglich ist. Dein Beitrag hier lässt mich nun die Sache in einem ganze anderen “Licht” sehen. Ich sollte in die 360° Fotos einfach immer ein Model rein stellen, in der Hoffnung, dass dann die Flars vielleicht auch so toll wie bei dir aussehen. Blöderweise ist es so eine Sache ein Modell auf einen Berggipfel zu schleppen. Ob ich das schaffe. Hmm… Da muss es schon ein Modell sein, das selbst hinauf kommt… Solche Models sind aber rar gesät *g*

    Grüße
    Dietmar

  4. Pingback: Stimmungsvolle Gegenlichtaufnahmen bei trübem Wetter | Markus Holzhäuser FotografieMarkus Holzhäuser Fotografie

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