Angenommen, Ihr werdet beauftragt, für SOMERSBY (Partner-Link) ein Produktfoto für die Firmen-Website zu machen. Leider habt Ihr aber nur zehn Minuten Zeit! Seht hier, wie das dank den modernen KI-Bildgeneratoren trotzdem funktioniert.


1. Midjourney
Am Anfang steht der Aufruf von Midjourney. Mit ein wenig Experimentieren lande ich bei folgenden Prompts, die gut zum frischen Apple Cider passen:
/imagine product photography, can of apple cider, in between green apples , on clean background, hard sunlight, hard shadows, water droplets, apple tree brunch, speckled light
Dabei habe ich zwei kleine Tricks benutzt: Zum einen hilft die „harte Lichtquelle“, später ebenso einfaches, hartes Licht für die Beleuchtung fürs Dosenfotos herzustellen. Zum zweiten lassen die water droplets Äpfel und Dose eher aus einem Guss wirken. Im Anschluss habe ich in Midjourney mit dem internen Upscaler das Bild auf 2048 x 2048 hochgerechnet.
2. Das Foto von der Getränkedose
Schreibtischlampe plus Smartphone – schneller (und liebloser?) geht es wohl kaum, aber ich hatte zumindest parallel das Bild von Midjourney am Monitor offen, um zu sehen, ob der Schatten und der Reflex stimmen. Das Smartphone ist hier übrigens auch technisch keine schlechte Wahl, weil es dank dem kleinen Sensor eine große Schärfentiefe mitbringt. Bei der Vollformatkamera müsste man eventuell schon einen Focus Stack aufnehmen.
3. Die Fusion
Photoshop öffnen, beide Bilder reinladen (eigenes Dosenfoto on top), per „Transformieren“ das Foto ausrichten, Deckkraft der Dose auf rund 60%. Dann noch ein bisschen die Farben angepasst und … FERTIG! 🙂
In der Galerie seht Ihr die einzelnen Schritte.




Browser-Strandgut
Lauren Short verwendet Adobes Inpainting für Experimente in ihrer Food-Fotografie:
Skyler Burt verwendet Black-Mist-Filter:
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–– http://www.Fotopraxis.net , Tilo ~gallo~ Gockel, 17.03.2024
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