LITTLE BLUE BOX

05b.jpg
Tcha, liebe Freunde, nach dem die letzten Beiträge gewohnt sexy waren oder zumindest etwas mit Essen zu tun hatten, kommt heute einmal ein eher nüchternes Motiv. Eine kleine, blaue Kiste. Trotzdem wünsche ich Euch viel Spaß! 🙂

BLUE BOX

Es handelt sich wieder einmal um ein Motiv aus den emsigen Labors der Hochschule Aschaffenburg. Eine kleine blaue Kiste. Ihr fragt jetzt sicher, was das ist. Ich habe aber leider keine Ahnung. 🙂 Meine Vermutung geht in Richtung elektronische Last, Quelle, Senke, Shunt …

Egal, man kann ja auch unbekannte Kisten (Black Boxes? nein, sie ist ja blau…) gut ausschauen lassen. Die Herangehensweise in der Kürze:

  1. Schneller erster Versuch mit Tageslicht …, ok, aber etwas dröge
  2. Jetzt: Edelstahlspiegel für die Spiegelung, nebst schwarzem Reflektor im Hintergrund an der Wand zum schwarz Einspiegeln
  3. Licht von oben mit einen Neewer-LED-Licht auf einem Manfrotto-Gelenkarm
  4. Licht von hinten mit einem zweiten Neewer, mit blauem Gel
  5. Zwei Fill Cards (ein Kopierpapier und ein Briefumschlag, aber „Fill Cards“ klingt irgendwie besser) für die Front und die Seite der Box
  6. Per Photoshop im Anschluss: Bereinigung der Spiegelkratzer und der anderen Schadstellen, Ausrichten der Kanten, Farb- und Kontrastlook, dezente Flares

Das wars auch schon!

Kein Focus Stacking heute, weil ich die Unschärfe nach hinten irgendwie passend fand. Die Aufnahmen sind übrigens alle aus der Hand entstanden: Canon 5D Mk III mit EF 24-70 f/2.8 II auf 70 mm, f/9, 1/50 Sekunde, ISO 640. Das hat gut geklappt, auch ohne Bildstabi, weil ich den Kameraarm auf dem Knie aufstützen konnte. Wer weniger faul ist als ich, dem stimme ich zu: Jawoll, Stativ und weniger ISO sind für solche Fotos besser!

Noch zwei Worte zum Licht, die Seiten liegen relativ weit auseinander in der Luminanz: Front 56%, Deckel 94%, Seite 35%. Das passt also, das lässt den Kubus räumlich wirken. Die klassische Schuy’sche Lehre wäre aber, die Front (das „Gesicht“ des Gerätes) am hellsten darzustellen.

Das war auch mein erster Versuch, aber die Ergebnisse haben mir nicht gefallen, weil das Licht zu frontal und damit zu platt war. Mit mehr Licht von oben hat das Kistchen einfach edler ausgesehen! 🙂

 

 

BROWSER-STRANDGUT

+++ Unterwasserfotografie, Chotronette, HDR, Ramell im Heli, Gary Fong, PHLearn +++

  • Gary Fong: The Magic Of Speedlights: How To Create a Studio Look:
  • PHLearn: How to Create Light Rays in Photoshop:

Tilo ~gallo~ Gockel 22.02.2016

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: