WORKSHOP: HEADSHOTS

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Hallo zusammen, schön, dass Ihr hier vorbeischaut. Vorneweg nochmals herzlichen Glückwunsch an die Gewinner von Marios DVD. Lottofee Ulla hat gezogen:

Gabriel Griner, Dr. Hans-Jürgen Figge und Wolfgang Lorenzen.

Viel Spaß wünsche ich Euch, die Päckchen sind unterwegs. Ansonsten gibt es heute einmal einen Workshop zur Portrait- und Head-Shot-Fotografie, viel Spaß! 🙂

WORKSHOP: HEADSHOTS

UM WAS GEHT’S

Seit >Peter Hurley sind enge Kopfporträts, also „Headshots“ in aller Munde. Alle stehen auf seinen Style, aber sein Setup ist nicht leicht umzusetzen. Einmal braucht mal viel Geld für vier Kinoflo-Panels nebst passenden Stativen, zum anderen ist die Geschichte auch nicht wirklich mobil. Da muss was anderes her!

Das Setup, das ich hier verwendet habe, kann ich mit einer Hand tragen und es ist preiswert. Als Licht kommen nur manuelle Speedlites zum Einsatz, und die meisten Teile werdet Ihr eh in ähnlicher Form schon haben. Unten in der Galerie seht Ihr zwei Umsetzungen damit. Einmal mit hellem Hintergrund a la Hurley, einmal mit grauem Hintergrund mit ein bisschen Muster.

DIE TECHNIKEN & TRICKS

Hmmm, mal überlegen. …. ja, ein paar Besonderheiten gibt es, die vielleicht interessant sind. Mein Equipment seht Ihr >hier bei Interesse, und dort sind auch die Mini-Stative usw. verlinkt. Dieses Mal habe ich aber einmal als Hauptlicht eine >Brollybox eingesetzt. Hat sich finde ich gut gemacht.

Der Reflektor unter dem Kinn ist ein Stück >Isoliermaterial aus dem Bauhaus. Das ist dünner Schaumstoff mit einer Silberfolienauflage, den man unter dem Parkett oder Laminat verwendet. Man bekommt die 15-m-Rolle für rund 30 Euro und hat dann ein Leben lang Reflektoren. 🙂

Was noch? Die Winkel sind wichtig, klar. Beim weißen Foto ist auch der Abstand zur hinteren Wand wichtig. Er steuert, inwieweit das weiße Licht von hinten nicht nur einen weißen Hintergrund liefert, sondern auch als Gegenlicht wirkt.

Der linke Kicker für die Wangenknochen steht auf 105 mm, ist also eng gezoomt. Der Spot, der bei den weißen Fotos gegen die Wand strahlt, ist mit einem Abschatter versehen, damit er keine Flares erzeugt.

Verwendet habe ich durchgängig das 70-200 f/2.8, welches finde ich auch für Headshots ideal ist (idealerweise so auf 90 bis 140 mm würde ich meinen). Bei 50ern und selbst bei 85ern ist am Vollformat immer die Gefahr der unschönen Perspektive gegeben. Da muss man ein bisschen aufpassen und darf nicht zu nah rangehen.

DIE GALERIE

In der Galerie seht Ihr die zwei Setups, je einmal symbolisch und einmal real. Die EXIF-Infos findet Ihr links unten bei den Bildern. Das Hintergrundmuster im vierten Bild ist übrigens rein geshopped. Es waren also dort tatsächlich nur zwei Lichter im Einsatz.

KLEINER GAG

Haha, klar, natürlich war das Setup nicht wirklich so schön aufgeräumt. Ich zeig Euch mal das reale Setup zu den weißen Bildern, direkt aus der Kamera. Andrea hat hier dankenswerterweise auch noch einen Reflektor gehalten, der aber keinen Einfluss hatte. Also raus damit.

Außerdem war es mir auch ein bisschen peinlich, dass wir für das linke Licht ein Kamerastativ nehmen mussten, daher habe ich dort auch noch ein Manfrotto-Lichtstativ hinkopiert. 🙂

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BROWSER-STRANDGUT

+++ Sonja Sauer, Architektur, NvN, InMyBag …

  • DigitalRevTV testet das iPhone 6s. Unterhaltsam: 🙂
  • Canon hat eine Ultra-High-ISO-Filmkamera entwickelt. Sehenswert – Aufnahmen in einer Glühwürmchenhöhle:

Tilo ~gallo~ Gockel, 23.10.2015
www.fotopraxis.net

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