WORKSHOP BEI JEAN NOIR

CD2B9840-be-1400 Hallo zusammen, schön, dass Ihr hier vorbeischaut! Heute gibt es einen Bericht von meinem Workshop bei >Jean Noir, den mich mir vor einer Woche gegönnt habe. Viel Spaß!

WORKSHOP BEI JEAN NOIR

Das hat Spaß gemacht, das kann ich nur empfehlen! Jean hat mich richtig Moodboard usw. machen lassen. Cool. Unten in der Galerie findet Ihr das Daumenkino zum Shooting, und hier folgen jetzt noch ein paar Details:

DAS MOODBOARD

Darf ich nicht zeigen, weil ich die Bilder einfach aus aller Welt zusammengeliehen habe. 😦 Aber soviel kann ich sagen: Es ist ein PDF mit vier Seiten voller Bilder, Seite 1: Farbwelt (Petrol & Orange, alternativ Black & White), Seite 2: Klamotten (grunge, industrial), Seite 3: Location (dito), Seite 4: Atmosphäre (alte Luc-Besson-Filme).

DAS MODEL

>Esther Orel hat perfekt gepasst, weil sie exakt diesen französischen Look mitbringt, und einfach auch locker und wandlungsfähig ist. Auch die Klamotten waren top, besonders auch die hippe Brille … 🙂

DIE LOCATION

Im Moodboard war die Location schon festgelegt (mit grungy und mit industrial), und die >Phönix-Hallen in Mainz haben das meine ich perfekt getroffen. Top. Kann man auch gut parken. Super Loci.

DAS SHOOTING

Da braucht man jetzt sicher ein bisschen Fantasie, aber tatsächlich folgen die Bilder und die jeweilige Emotion (traurig, aggressiv, melancholisch) ziemlich genau unserer filmischen Vorlage. Es war für mich neu und interessant, mal einfach nicht in Licht, sondern in Emotionen zu denken und auch eine Serie zu machen.

TECHNIK & LICHT

Easy … lichtstarke, lange Linsen, natürliches Licht, nur mal ab und an unterstützt von einem kleinen Sunbouncer. Kein Blitz.

Hier mal ein Beispiel-EXIF-Satz (von mir, Jean ist immer im M-Modus unterwegs): 5d3, 70-200 f/2.8 auf 200 und auf f/2.8, ISO 250, Av-Modus (was mir dan eine Belichtungszeit von meist um die 1/1.000 Sekunde geliefert hat). Raw. EC je nach Loci erst etwas unterbelichtet –1/3 EV, aber später, für die Bilder mit der Brille, rund +2/3 EV überbelichtet. Jean hat die Kam immer auf Raw und Preset Schwarzweiß eingestellt, um besser sehen zu können, ob denn das Licht passt. Macht Sinn, mach ich jetzt vielleicht auch manchmal.

CONCLUSIO

Das war top, kann ich nur empfehlen! Zum einen macht das natürlich per se Spaß, in der Sonne an einer coolen Location Bilder zu schießen, mit Musik und Kaffee und so. Auf der anderen Seite hat es mit aber auch viel gebracht, einfach mal in Emotionen im Rahmen einer Serie zu denken. Quasi weg vom schlichten Porträt, hin zum (neudeutsch, haha) Visual Storytelling. Das gefällt mir, das macht die Bilder viel interessanter und macht für mich perfekt Sinn.

DIE GALERIE

In der Galerie seht Ihr ein paar Ergebnisse und ein paar Szenen aus dem Shooting. Die Bearbeitung haben wir teilweise auch noch zusammen gemacht im Anschluss, wobei Jeans Look vor allem von der Natürlichkeit lebt und vom Umgang mit den Farben und Kontrasten. Die Ergebnisse sind cool, vor allem auch der verrauscht-verruchte Schwarzweißlook. Ich mach in der Bea vieles gleich, und manches ein bisschen anders und bin nicht ganz so „krass“ unterwegs, eher etwas braver, sozusagen. 🙂 Die schwarzweißen Bilder sind von Jean bearbeitet, die farbigen von mir.

BROWSER-STRANDGUT

+++ Broncolor +++ PHLearn +++ LEE +++ Cup of Photoshop +++ Guster +++

  • Aaron Nace von PHLearn: How to remove objects with Photoshop. Funktioniert sogar automatisch:
  • Der Youtube-Channel von LEE Filters ist hochinteressant, das sollte man nicht meinen, was mit simplen Grau-, Grauverlaufs- und Farbfiltern alles möglich wird. Nicht nur für Landschaften. Hier ein Beispiel: City Shoot
  • „A Cup of Photoshop“ – das sind ein paar schöne Looks und Tricks dabei, .. lohnenswert. Hier ein Beispiel: Bearbeitung einer Gegenlichtaufnahme:
  • Witzig: Fotos? Nicht ganz … 🙂 Ein Film von Guster EverMotion:

Tilo ~gallo~ Gockel, 10.04.2015

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7 Kommentare

  1. Hi Tilo, tolle Fotos sind das geworden. Ich habe im Herbst einen WS bei ihm gebucht. Was bedeutet die Aussage von Dir “ Preset Schwarzweiß“? Kann man die 5diii so einstellen, dass sie sw „sieht“ und farbige Fotos auf den chip bannt? LG Reinhard

  2. Michael

    Ist es wirklich erforderlich, beim Dynamikumfang heutiger Kameras die Belichtung um ein Drittel Blendenstufe mehr oder weniger zu korrigieren ? Kann man das nicht locker in der Nachbearbeitung erledigen ?

    Ansonsten coole Bilder.

    Bei meinen Moodboards hab ich immer noch eine Seite für Styling/Make-Up…

    LG Michael

  3. Michael

    Reinhard, wenn du RAW und jpg parallel aufnimmst, kannst du die jpg auf s/w stellen ( bei Nikon heißt das z.b. Picture Style monochrom), siehst auf dem Kameramonitor dann die Aufnahme in s/w und hast parallel das RAW dazu mit allen Möglichkeiten der Nachbearbeitung…

  4. erich

    hallo reinhard; du kannst bei der 5d3 unter „Bildstil“ unter anderem monochrom eingeben. dann siehst du die Bilder in S/W auf dem kameramonitor. du kannst sowohl jpg als auch raw fotografieren. wenn du im raw bist dann siehst du zwar an der Kamera die Bilder in SW, wenn du sie auf den computer hochlädst werden sie aber wieder in Farbe angezeigt.

  5. Hallo Michael. Du hast Recht, das könnte man korrigieren, mit mehr oder weniger Qualitätseinbußen, aber das ist nicht das Ding —- hier geht es eher darum, vor Ort schon am Display optimal sehen zu können, wie das Ergebnis wird (ob das Licht passt), bzw. wie die Lichtwirkung ist) VG Tilo

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