NEWS! BLITZ-MUSTERPROJEKTOR; FRANK T. / MAGIX; TRAUMLINSE f/0,95; DR.OSTE

Liebe Blog-Leser – noch nicht ganz, aber fast ist die Woche rum, und wieder gibt es an dieser Stelle News! So viel sei schonmal verraten: es tut sich viel in der Szene, und es gibt viel zum Staunen, Lachen und Ausprobieren. Wie beim Ü-Ei, nur ohne Schoki. 🙂

Vorab eine kurze „Eil“-Meldung: SLR-Kamera >Nikon D3000 samt Zoomlinse für 325 Euro – ein Angebot vom REAL-Markt (ähnlich auch bei >Amazon- und Drittanbietern, dort für rund 350 Euro). Toll, oder?! Hmmm, eher nicht: Die Kamera ist Juli 2009 auf den Markt gekommen. Sie hat 10 Megapixel im Crop- bzw- DX-Format (genug, finde ich), aber trotz der großen Pixel laut >Testbericht schlechte bis sehr schlechte Rauschwerte. Weiterhin fehlen Video und Liveview, und letzteres würde ich persönlich schmerzlich vermissen. Alternative: Canon 1100D, ca. 400 Euro mit Kit-Linse (hier auch ein unterhaltsamer >Test). Nichts gegen Nikon. Die D800 bspw. ist offensichtlich der 5DMk III wesentlich überlegen, nur gerade bei diesen zwei preiswerten Typen … punktet Canon.

MUSTERPROJEKTION MIT AUFSTECKBLITZ

Vor kurzem habe ich das hier entdeckt: Den >Fulgurator, ein geblitzter Projektor, der von Herrn Julius von Bismarck zum Patent angemeldet wurde. Die Idee ist aber gar nicht von ihm (so ist das halt mit den Patenten), denn geblitzte Musterprojektion gibt es schon ewig. Ich habe das Verfahren auch nicht erfunden, aber schon häufiger >verwendet – auch mit einem Kamerabody, und sogar auch früher schon einmal im Rahmen eines >Patents. 🙂 Ganz ähnliche Ansätze liefert auch die Google-Bildersuche nach „cookie gun projector“, und die hätten Herr Bismarck oder sein Patentanwalt ja mal bemühen können. Hmm, wie so oft also: des Kaisers neue Kleider. Eine weitere Verwendung mit mehr Sexappeal kommt jetzt unten, sozusagen als Augenzucker 🙂 Aufgenommen im Studio Sol’art (danke an Ray und an Model MK/Mauzz fürs Mitwirken). Erst die Ergebnisse:

Dann die Details zu meinem Projektor und das Making-of: Es handelt sich um eine geschlachtete Minolta-Analogkamera mit einer Zoom-Linse von eBay. Die Rückwand ist herausgebrochen, und statt dem Film sitzt ein Metall-Muster-Gobo drinne, von hinten durchstrahlt von einem Systemblitz. That’s it, kein Hexenwerk, kein Patent wert, aber witzig, und es peppt sterile Studiofotos auf.

Weitere Details und die exakte Teileliste gibt es auch hier im >Blitzbuch.

HOW HE MADE IT!

FOTOS OPTIMAL PRÄSENTIEREN – STARKE MULTIMEDIA-SHOWS MIT MAGIX
EIN GASTBEITRAG VON FRANK TENNEBERG

Die schicke Präsentation einzelner Bilder ist heutzutage kein Problem mehr, und auch Diashows können Sie aus Ihren Favoriten mittels Lightroom oder Bridge leicht erstellen.

Meine Idee war es nun aber, die Bilder nicht nur einfach nacheinander ablaufen zu lassen, sondern die Präsentation mit Intro, Sound (Sounds bei >Audiojungle und >Jamendo) und Outro zu kombinieren, um daraus eine richtige Story zu machen. Auf flippige Features wie Reindrehen oder Zerbröseln habe ich bewusst verzichtet, um die Präsentation neutral zu halten – viele Diashows sind hier nach meinem Geschmack zu verspielt und bieten wiederum im Intro-Bereich zu wenig Animation. Weiterhin wollte ich die Präsentation so auslegen, dass sie nicht nur auf den kleinen PC- und Notebook-Displays, sondern auch auf einem großen TV optimal abläuft. Verwendet habe ich letzten Endes die Software Magix und damit dann Intro, Outro, Bilder und Sound zusammengefügt und in TV- und PC-kompatiblem Format gespeichert. Die Bilder wurden zuvor hinsichtlich Auflösung und Schärfe nach der Anleitung von Tilos „Photo-Finish“-Buch optimiert (Exkurs „Auflösung und Schärfe fürs Web optimieren“). Intro und Outro wiederum wurden mit Adobe After Effects erstellt. Aber Vorsicht: Ein eigenes AE-Projekt zu erstellen wird schnell aufwändig. Wenn Ihr nur mal reinschnuppern möchtet, dann findet Ihr auch bei VideoHive viele AE-Beispiele, die Ihr auch für eigene Zwecke modifizieren könnt.

Insgesamt war die Erstellung doch recht zeitintensiv und besonders fürs Zusammenspiel der Bilder mit Sound und Intro habe ich einige Anläufe benötigt. Mich interessiert, welche Lösungsansätze Ihr habt, um Bilder im Web oder TV zu präsentieren, und ich würde mich über einen Meinungsaustausch und über Feedback freuen! — frank.tenneberg@web.de.

Und hier noch die Links zu >AudioJungle, >Jamendo, >Magix und >VideoHive.

TRAUMLINSEN, PART V
DIESE WOCHE: Canon 50 f/0.95

Wieso ist das eine Traumlinse? Also bei den Kenngrößen … schon das 50 f/1,2 gilt als sehr begehrenswert, aber ein 50 f/0.95? Hammer! Eine der lichtstärksten Linsen fürs Kleinbildformat überhaupt, ein Bokeh-Wunder. Was will man mehr.

A propos: Die theoretische Grenze liegt bei f/0,5. Hergestellt und fürs Kino verwendet wurde laut diesem >Artikel bereits einmal eine f/0,7-Linse (für Kubricks Film „Barry Lyndon“).

WEB-NEWS UND BROWSER-STRANDGUT

+++ Details zu PocketWizards HyperSync +++ DROSTE Open Source +++ Adobe Lizenz-Modelle +++ Alltagsobjekte +++ Lesetipp +++ Selbstverlag mit Blurb +++

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gallo, 10/2012

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