Bilder kann man nach klassischen Regeln oder auch schlicht nach dem Bauchgefühl aufbauen. Beides funktioniert, aber es hilft, die Regeln zu kennen, um sie dann entweder befolgen oder auch bewusst brechen zu können.
Der Spicker
So einen kleinen Spickzettel wollte ich schon immer mal basteln. Der Grund war, dass mir die anderen verfügbaren Guidelines auf Pinterest und Co. nie so richtig gefallen haben.
Findet also hier nun den Fotopraxis-Spicker, mit welchem man wunderbar Szenen, Flatlays oder ganz generell Bildinhalte komponieren kann. Ein Click aufs Bild öffnet die große Ansicht. Viel Spaß damit.
Ein paar Beispiele
Die zentrale Anordnung scheut man oft, weil sie das Bild labil machen kann. Wenn der Horizont in der Mitte ist, weiß der Betrachter nicht, ob das Meer oder der Himmel wichtig ist. Für die Sonne oder bei mir auch für einen Suppenteller ist sie aber einfach der Standard.
Weg vom Zentrum führt dann der goldene Schnitt mit seinen vier Kraftlinien und vier Kraftpunkten oder die Goldene Spirale.
Diagonalen, die vielleicht auch ein wenig gebogen sind, machen Bilder interessanter und dynamischer als öde horizontale oder vertikale Linien. Dreier- und Fünfergruppen wirken harmonischer als Zweier oder Vierer, und wenn man einen großen Teller im Bild sieht, kann man sein visuelles Gewicht mit mehreren kleinen Schüsselchen ausbalancieren.








Browser-Strandgut
Skyler Burt erklärt, wie er Flatlays für die Foodfotografie arrangiert.
Antony Gugliotta erzählt über Flatlays für die Produktfotografie:
–– http://www.fotopraxisw.net , Tilo ~gallo~ Gockel, September 2025

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