News! Fremdbearbeitung; MK-Report; coole HSS-Anwendung

Hallo zusammen, die Zeit fliegt, und schon wieder ist fast eine Woche um! Um Euch Photoshoppern, Fotografen und Strobisten das Ender der Woche zu verschönern, kommen hier ein paar Bilder, Links und Infos.

RETUSCHE VOM PROFI

So! Mich hat interessiert, was ein Retusche-Profi aus meinen Bildern zaubert, also habe ich Geld in die Hand genommen und bei Antonio Adeb ein paar Beas in Auftrag geben (ca. 50 $/Bild, via Paypal, man gönnt sich ja sonst auch was). Unten seht Ihr nun die Ergebnisse – links: Original, Mitte: Antonio Adeb‘s Highfashion-Bearbeitung, rechts: wenn vorhanden: meine eigene, zahmere Bea:

GANZ UNTEN

Der Sensationsreport – nun nach nunmehr zwei Jahren ist es raus: Ich war nicht etwa als FOTOGRAF in der Model-Kartei angemeldt, sondern als MAULWURF. Ich konnte aus den Erfahrungen Ganz Unten im MK-Sumpf zwölf einfache Regeln extrahieren, die Euch den Erfolg in der Fashionbranche garantieren, und >HIER< gibt es nun den Wallraff-, nein, den GALLO-Report! 🙂

PHOTOPRAKTIKA IN KÖLN

Die PHOTOPRAKTIKA steht vor der Tür! Wer mitmachen will, kann sich jetzt anmelden. Wenn Ihr als Gutscheincode gockel@photopraktika eingebt, dann bekommt Ihr 10 % Ermäßigung.

BROWSER-STRANDGUT

  • Schönes Making-of: Langhaarzottl und Londonqueen (das war ja einfach, Herr Zottl – mit Diana kanns eh nur gut werden, da kannst Du auch mit einem Handy knipsen :-))
  • Uwe Eischens: Schicke Landschaftsaufnahmen, gut und stilsicher bearbeitet auch:
    http://momentslikethis.de/
  • Martin Gomml: kwerfeldein, Food:
    http://kwerfeldein.de/category/genre/food-genre/
  • Tecco: Hm, sieht interessant aus – wer ein Fotobuch machen möchte, sollte einmal reinschauen (btw.: die schicksten Fotobücher auf der Photokina hatte nach meinem Geschmack Fuji, aber Whitewall war auch gut):
    http://www.tecco-book.de/
  • James Lightbown: Fashion-Fotos :
    http://www.pphotography.net/2012/08/fashion-photography-by-james-lightbown.html
  • Hammer, sowas cooles hab ich lang nicht mehr gesehen… acht TTL-Blitze SB-900, alle gezoomt auf 200 mm, per Nikon-TTL, 200-400 mm Tele, ISO 2000, richtig extreme Einstellungen, aber die Ergebnisse, … wow!
    DIE RECHNUNG: Fotograf und Licht waren ca. 35 Meter entfernt, Dave hat ein 200-400 Zoom verwendet, ISO 2.000 (!), 1/1600 Sekunde, f/5,6. Ein einzelner SB 900 hat bei ISO100 und Zoom auf 200 mm die Leitzahl 56 Meter. Bei ISO 2.000 hat er ca. die Leitzahl 250 Meter (Einheit Leitzahl ist [Meter]). Ohne HSS: Abstand = LZ / Blendenzahl = 250 / 5,6 = ca. 45 Meter. Mit HSS: hier reduziert sich laut Datenblatt des SB-900 die LZ um Faktor 2,18 bei 1/500 Sekunde angegeben (!!). Nicht schlimm, das sind rund zwei Blenden, da muss er nur jetzt vier Blitze statt einem nehmen. Wir sind also bei vier SB-900. ABER: Er will kürzer als 1/500 belichten, um die Wasserspritzer der Surfer einzufrieren, und in HSS muss er ab besagten 1/500 wie mit Dauerlicht rechnen: Wenn er acht Blitze nimmt, dann kommt er auf 1/1000 s. Immerhin, kein weiter Weg mehr zu 1/1600, das macht er einfach im Raw-Konverter. Da zieht er die halbe Blende hoch und fertig! Aber schon alles sehr extrem, muss man sagen :-))
  • Und hier die anderen Videos von Lightware Direct:
    http://www.youtube.com/user/LightwareDirect?feature=watch
  • Und hier – ein Tipp von Anne, danke! – die neuste Serie von Carli Hermes. Wow:
    http://www.behance.net/gallery/Carli-Hermes-Suitsupply/5193291

~gallo~, 2012-09-26

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3 Kommentare

  1. Philipp Mikuletz

    Ich habe jeden deiner Artikel gelesen. Alles sind TOP. Der heutige, vorallem aber das PDF, ist der Wahnsinn. Danke für die Aufmunterung heute früh.
    Jetzt weiß ich wenigstens warum ich seit 2 Jahren bei der MK bin und noch nicht ein Shooting hatte ^^

  2. Dan

    Ich mag die Beas ganz oben im Artikel von Antonio. War gut investiertes Geld 🙂

    Zum „Gallo-Report“.. ist ja witzig gemeint. Einiges trifft sowohl auf Fotografen, aber auch auf Models zu. Vielleicht meldest dich mal als weibliches Model an. Wahnsinn, was die Mädels an Starallüren haben. Negative und Konstruktive Kritik wird einfach kommentarlos gelöscht. Wird man bestimmt nicht mehr gebucht, so ganz am Anfang der ähm „Karriere“.

    Proimodel werden:
    1. Du siehst gut aus (oder Du meinst, Du siehst gut aus) – das reicht. Der Rest erledigt sich von selbst
    2. Gleich sofort ein Honorarvorstellung reinschreiben, vor allem Visa- und Fahrtkosten müssen übernommen werden!
    3. Rohbilder („das sind doch Polas, oder?“) von den ersten Shootings von „Profifotografen“ deiner Liste werden trotz Pickel, Hautrötungen, Unschärfen, Unterbelichtung veröffentlicht. Man muss nicht auf die bearbeiteten Fotos warten. Du siehst eh gut darin aus.
    4. Du musst nicht Posen oder Mimiken üben/einstudieren. Du siehst eh toll aus mit dem (einen einzigen) schönen Lächeln, den Du hast. Wenn der Fotograf was anderes sehen will, soll er das erstmal vormachen. Kriegst Du das nicht hin, einfach dein (einziges) bezauberndes Lächeln aufsetzen, das macht vieles wieder Wett.
    5. Du beherrscht keine Bildbearbeitung, aber so mancher Fotograf hat dir das Programm für Umme „geschenkt“ und spielst ein bisschen (mit deinem unkalibriertem Monitor) rum. Wow, wie geil Du noch aussehen kannst! Instagram ist noch cooler…
    6. Fotografen zahl man nicht. Grundsätzlich NIE. Du siehst ja gut aus.. TfP in absoluten Ausnahmefällen mit Profifotografen, aber auch nur wenn Dein Portfolio davon profitieren kann.
    7. Da Du gut aussiehst, werden die Fotografen dich für geniale Shootings mit Elefanten, im Regen, mit Ferraris, eine Visa, ein Hairstylist und einen Assistenten kostenfrei organisieren. An den Kosten musst Du dich nicht beteiligen. Bring lieber eigenes Wasser mit – wer weiß was die sog. Fotografen oder Konkurrenz dir ins Getränk mischen könnte.
    8. Am besten keine Shootingvereinbarung machen. Es gibt Fotografen, die dich negativ bewerten könnten und schon ist deine Karriere dahin. Beim Verlinken stell dich einfach blöd an, weißt nicht, wie das geht – die Navigation der MK ist sowieso furchtbar und unverständlich und gar nicht intuitiv bedienbar.
    9. Erwarte, dass die Fotografen auch Fotoshootings à la GNTM genauso gut hinkriegen wie die Profi-Profis
    10. Sei schwer erreichbar. Da Du so viel zu tun hast, vor allem bei schönem Wetter, kannst es Dir leisten, Shootings in letzter Minute abzusagen oder gar nicht aufzutauchen. Egal, ob Visas und Fotografen für dich um 6 Uhr aufstehen. Vielleicht hast mit deinem Freund schluß gemacht oder jemand in deiner Familie ist eben gerade verstorben.
    11. H&M Kleidung reicht. Vor allem getragene Klamotten kommen authentisch rüber
    12. In deinem Nick sollte „Sweet“, „Little“ oder ähnliche Verniedlichungen vorkommen, vielleicht nimmst einfach den Nach- oder Vornamen eines bekannten Models an.

  3. Hi, Deine 12 Model-Regeln sind cool (und so wahr :-/)!!

    Die meisten sind aber schon eigentlich liebe und teilweise auch ziemlich unsichere Mädels. Zittern manchmal sogar beim ersten Shooting …. und das bei **mir** — dem (zu Models) lieeebsten MK-Fotografen komplett ohne Anmachambitionen usw.

    viele Grüße
    Tilo

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