„American Sky“ dank Minus-EV-Korrektur

Ok, das ist unter den Strobisten schon fast ein alter Hut, aber immer noch sehr schick: Man misst erstmal ohne Blitz nur auf den Himmel, belichtet diesen zwei Blenden unter damit er schön dunkel-satt-blau wird und schaltet dann einen TTL-Blitz dazu, der das Model korrekt belichtet. Geht einfach und zuverlässig und sieht gut aus. Auch wie unten im Beispiel mit Schlechtwetterhimmel, der wird dann zu einem beeindruckenden Gewitterhimmel.

ABER

Wie macht man denn die Einstellungen? Klar, könnte man im AV-Modus oder im M-Modus machen. Die Frage ist, was die Blitzbelichtungsautomatik im AV-Modus mit einem -2 EV-Wert anstellt. Und das ist krass (danke für die Aufklärung an Martin Krolop): Canon und Nikon sind da unterschiedlich! Bei Canon beeinflusst die -EV-Korrektur die Blitzleistung nicht, bei Nikon schon. Das muss man wissen!

So kann für Canon die Einstellung so aussehen:  -2 EV einstellen. Spot-Belichtungsmessung auf das Gesicht des Models. E-TTL-Blitz dazu.Fertig.

Für Nikon aber: – 2 EV einstellen, +2 Flash-EV einstellen, dann wie oben.

Oder vielleicht doch einfach (m.E. zuverlässiger): paar Probeaufnahmen vom Himmel machen, Werte in den M-Modus übertragen, TTL-Blitz dazu, fertig. Hier liegt übrigens auch Joe McNally in seinen Hotshoe Diaries zumindest für Canon falsch. Er empfiehlt den Weg über den AV-Modus, wie oben für Nikon beschrieben.

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